03/23/20

Ibuprofen beim aktuellen Coronavirus

In den letzten Tagen ist über die sozialen Medien und wohl über Whatsapp Kettenbriefe das Gerücht aufgekommen Ibuprofen würde beim aktuellen Coronavirus einen schweren Verlauf verursachen. Das führte auch bei unseren Kunden in den Apotheken zu Verunsicherung. Was hat es damit auf sich?

Die WHO veröffentlichte am Mittwoch den 17.03., dass es keine neuen Hinweise für Gefahren bei der Einnahme von Ibuprofen gäbe. Aber man empfehle Paracetamol. Bereits 2 Tage später rudert die WHO mit dieser seltsamen Formulierung zurück: Man rate nicht von der Einnahme von Ibuprofen ab.

Die europäische Arzneimittelagentur EMA meldete es gäbe keinen Zusammenhang für eine Verschlechterung bei Covid-19 mit Ibuprofen. Und man rät nicht besonders zu einem bestimmten Wirkstoff, sondern man müsse die Situation für den einzelnen Patienten abwiegen.

Ein Blick in andere Länder: in Frankreich empfiehlt die französische Behörde für Arzneimittelsicherheit ANSM eher Paracetamol. Aber das macht sie generell so bei Halsschmerzen, Mittelohrentzündung, Husten und anderem mehr. Ibuprofen könne eher den Schweregrad solcher Erkrankungen verschleiern. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit betont, dass Fieber nicht zwangsläufig behandelt werden müsse.


Unsere Empfehlung:

  • Es gibt keinen nachgewiesenen Grund Ibuprofen bei einer Covid-19 Infektion nicht zu nehmen.

  • Wir beraten Sie gern, welcher Wirkstoff besser zu Ihnen passt.

Beratungstag Polyneuropathie am 07.04.20

In Zusammenarbeit mit einem externen Anbieter lassen wir für Sie ein Gerät zur Behandlung der Polyneuropathie in unserer Medicum Apotheke vorstellen. Melden Sie sich an. Wir freuen uns wenn Sie vorbeischauen.

Gerne können Sie sich vorab telefonisch in der Medicum Apotheke anmelden.

Uriage Thermalwasserkosmetik neu im Sortiment

Wir haben eine neue Kosmetikserie in der Apotheke im Emaillierwerk aufgenommen: Uriage.

 

Es handelt sich hier um eine Thermalwasserserie aus den französischen Alpen. Die Entwicklungsschritte der Serie lesen sich ähnlich wie Beispielsweise Avène oder Vichy. Bei Uriage ist eine Heilwassernutzung bis in antike Zeiten nachweisbar, seit circa 200 Jahren gibt es am Ort auch ein Therapiecenter und seit etwa 20 Jahren wird das Thermalwasser auch für Kosmetikprodukte verwendet. Interessant ist darüber hinaus die höhere Konzentration an Mineralstoffen im Vergleich zu ähnlichen Anbietern. Die Firma verspricht so eine bessere Stärkung der Haut und präsentiert sich insgesamt sehr innovativ.


Innovativ fand ich die Blue light barrier in der Antiagingpflege Age Protect. Man geht hier speziell auf moderne Umwelteinflüsse wie künstliche Lichtquellen oder auch LED Beleuchtung, die laut Firma schädliche Einflüsse haben sollen, ein.
Weiterhin hervorzuheben ist die Intimpflege für Frauen für die tägliche Pflege und auch Gyn-8 für die Pflege während Pilzinfektionen des Intimbereiches. Das ist im Rahmen einer Kosmetiklinie etwas besonderes.

Für Frauen mit Rosacea bietet Uriage gute Verträglichkeit mit angenehmen Geruch. Die Kundin soll trotz medizinischer Hautpflege Spaß bei der Anwendung und ein gutes Gefühl im Alltag haben.


Greifen Sie jetzt zu unsere Mitarbeiter sind frisch geschult ;-)


Herzliche Grüße

J Stern